Lang lebe König Juan Carlos!

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Böse, böse, einfach auf Jagd nach Elefanten gehen. Weiß denn der spanische König nicht, was das bedeutet? Wenn Elefanten für Geld gejagt werden, dann sind sie für die Einheimischen von Wert und werden gehegt. Um 1900 gab es noch etwa 200 amerikanische Bisons und heute eine halbe Million, fast alle in Privatbesitz. Nicht auszudenken, wenn das den Elefanten passiert. Am Ende sind sie eine Landplage wie bei uns das Rotwild.

Und seine Majestät sind sich wohl auch zu fein, uns Deutsche zu fragen. Bei uns ist es nämlich immer 5 vor 12, egal wann. So beschwor schon 1913 der Lebensphilosoph Ludwig Klages den baldigen Untergang der Elefanten gleich den Bisons:

„Jahrtausendelang durchstreifte zu Millionen der amerikanische Büffel, das liebste Jagdwild des Indianers, die Prärie. Kaum aber, daß der „fortgeschrittene“ Europäer das Land betreten, so begann ein entsetzliches und sinnloses Morden, und heute ist es mit dem Bison aus und vorbei. Das nämliche Trauerspiel wiederholt sich zur Zeit in Afrika.“

Wenn wir uns dazu herablassen, diese Dinge König Juan Carlos zu erklären, so haben wir damit die richtige Position inne, um zu ihm aufzuschauen. Denn er ist der beste Monarch weltweit.

Wir sagen nur zwei Dinge, warum wir ihn bewundern:

23-F

¿Por qué no te callas?

Wir wünschen eine gute Besserung und weiterhin viel Spaß beim Jagen von Großwild ob von Rechts oder von Links.

Lang lebe der König!

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