USA „all in“ gegen Online-Poker

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Online-Poker ist zwar sehr populär, aber deshalb auch ein willkommener Spielball für Politmoralisten und verschiedene Interessengruppen. In Deutschland ist es natürlich verboten, was sonst. In Österreich will es der Staat für sich ausbeuten. In der Schweiz ist es halbwegs legal.

Aber die USA kämpfen hart um die Führungsrolle. 2006 ging es mit dem „Unlawful Internet Gambling Enforcement Act“ los. Am 15. April 2011 am „Black Friday“ wurde dann vom FBI hart durchgegriffen. Viele Pokerspieler verloren Zugang zu ihren Guthaben. Immerhin gibt es wenigstens einigen Widerstand dagegen, z. B. von der Poker Player Alliance.

Wie der folgende Bericht von ReasonTV zeigt, sind nicht allein puritanische Moralvorstellungen, sondern auch handfeste wirtschaftliche Interessen von Offline-Poker-Betreibern involviert. Der Versuch einer Legalisierung in Kalifornien (wie in einigen anderen Bundesstaaten) scheiterte so etwa am Widerstand von Indianerstämmen, die in ihren Reservaten Ausnahmerechte genießen und dies mit Glückspiel versilbern:

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