Olympia – ein Nachruf

Dieser Artikel wurde 5886 mal gelesen.

Wir wollen nicht in modisches Lamentieren verfallen, wie die Olympiade verkommen ist, Doping, Korruption, falsche Freunde, blablabla. Früher war es nun wirklich schlimmer: Kaiser Nero nahm so etwa im Jahr 67 bei den Wagenrennen teil. Bei einem wurde er sogar von seinem zehnspännigen Wagen geworfen, kam beinahe dabei um und — er gewann trotzdem in allen Wettbewerben!

Unseres Erachten ist etwas ganz anderes verkehrt an den olympischen Spielen, wenigstens denen der Neuzeit, nämlich die kollektivistische Vorstellung, daß „Nationen“ oder „Völker“ (oder zu gewissen Zeiten ja auch „Rassen“) gegeneinander antreten. Vielleicht besser, als sich die Köpfe einzuschlagen, aber genauso verquer vom Grundgedanken.

Wie wäre es zur Abwechselung mit Individuen? Wäre ein Wettbewerb nicht viel interessanter  zwischen diesen, wenn man sich an sportlichen Höchstleistungen erfreuen möchte, bzw. zwischen Teams, die sich auf freiwilliger Basis und nicht nach Pässen zusammenfinden? Wir treten diese Geschäftsidee gerne demjenigen ab, der sie gut umsetzt.

Von uns aus kann ja gerne der olympische Bonzenapparat seine Franchise weiterbetreiben mit den Kollektivisten aller Länder, also Loser-Staaten wie Nordkorea, den Neros dieser Welt und dergleichen, die es nötig haben. Uns würde ein Wettbewerb viel besser gefallen, in dem auch gerne fast nur Chinesen im Tischtennis, lauter aus den USA kommende Basketballteams mit den besten europäischen Spielern antreten und von uns aus auch bloß jamaikanische Kurzstreckenläufer, wenn die die schnellsten sind.

Und der deutsche Staat sollte die Größe haben, nicht mit Nordkorea wetteifern zu wollen, und stattdessen seinen Steuerzahlern eine solche Verschwendung mit albernen Planzielen nicht weiter reinzudrücken.

Nicht daß jemand auf uns hören würde …

Siehe auch: Mögen die meisten gewinnen!

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles, Nationalismus, Sport veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Olympia – ein Nachruf

  1. FDominicus sagt:

    Danke, wäre mir auch lieber. Dazu auch nicht diese Zwangsbezahlung für alle von Olympia durch die Steuerzahler des Landes, in dem dieser Zirkus startet.

Schreibe einen Kommentar