Ein Lob der Libyer

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Es hat zwar etwas das rechtsstaatliche Niveau des alten Wild-West-Mottos: „Gebt ihm einen fairen Prozeß und hängt ihn auf.“ Doch die Islamisten sehen sich ja selbst im Krieg und dürfen sich nicht beklagen, wenn es mal etwas schneller geht.

Jedenfalls hat uns diese Nachricht sehr gefreut, zeigt sie doch — was wir auch ohnedies wußten —, daß „Araber“ oder „Moslem“ nicht ein anderes Wort für „behämmerter, haßerfüllter und intoleranter Freiheitsfeind“ ist (HT: Richard Herzinger):

In Bengasi demonstrierten nach dem islamistischen Überfall auf das dortige US-Botschaftsgebäude und der Ermordung des US-Botschafters Chris Stevens sowie drei anderer US-Diplomaten Zehntausende gegen den islamistischen Terror. Im Anschluss an die Demonstration wurde die Kaserne einer salafistischen Miliz gestürmt und niedergebrannt. “´Nach dem, was im amerikanischen Konsulat geschehen ist, haben wir genug von den Extremisten`, sagte ein Demonstrant laut Al-Dschasira. Die Demonstranten trauerten auch um Stevens und die anderen drei Amerikaner. Einige trugen Schilder mit der Aufschrift: ´Der Botschafter war Libyens Freund´ und ´Libyen hat einen Freund verloren´”, berichtet AFP.

Gut, sehr gut!

Schließlich sind bislang vor allem Araber und allgemeiner Moslems die hauptsächlichen Opfer des islamistischen Terrors gewesen, sei es bei dem Bürgerkrieg in Algerien mit 120.000 Toten (nicht daß das algerische Regime hier freizusprechen wäre), der Enthauptung von 17 Afghanen durch die Taleban für Gesang und Tanz (das trifft uns hart als bekennende Fans orientalischer Musik) oder Bombenattentaten in Istambul, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Wir halten es hier mit Lessing: Worauf es ankommt, ist, ein anständiger Mensch zu sein, egal, was man glaubt. Und wer andere verfolgt, der stellt seiner Religion ein schlechtes Zeugnis aus. Oder um es mit Eugen Richter zu sagen (Der Reichskanzler und die Stadt Berlin, 1881, Seite 34):

„Und wohin wirken schließlich derartige Angriffe? Sie wirken dahin, daß alles, was sonst politisch uns fern stand, in Berlin mit uns vereinigt wird zu einem Ringe, nicht blos des Fortschritts, sondern zu einem Ringe aller anständigen Leute (stürmischer Beifall), die sich zusammenschaaren, sich vereinigen müssen, damit solche Angriffe auf die Ehre und jetzt auch in den letzten Tagen auf das Recht der anderen Parteien, sich nicht wiederholen. (Bravo! ) Uns entmuthigt man nicht, wir werden zur Stelle sein; wir nehmen den Angriff auf für das Recht aller und auch für die Ehre aller ehrlichen Parteien. (Bravo! )“

Bilden wir also einen Ring aller anständigen Leute!

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