Kurze Meldungen aus einer besseren Welt (I)

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von Henning Helmhusen

UNO erklärt Vokuhila zum Weltkulturerbe

Daß an deutscher Kultur die Welt genesen muß, ist bei uns ja schon sprichwörtlich geworden. Endlich hat das auch die UNO erkannt. Und so ist nun nach dem Wort „verboten“ auch die als Vokuhila bekannte Frisur mit der Goldkante eines Weltkulturerbes ausgezeichnet worden.

Die entscheidende Rolle Deutschlands hatten dabei andere schon weit früher erkannt, wie Bezeichnungen in verschiedenen Ländern verraten, etwa in Italien als „cappelli alla tedesca“ (Haare nach deutscher Art), in den Niederlanden als „duitse mat“ (deutsche Matte) oder in Ungarn sehr griffig als „Bundesliga“. Auch der Iran würdigte die Leistung und verbot im Juli 2010 die Frisur als „kulturellen Angriff des Westens“.

Wie die Weltgesundheitsorganisation in ihrer Laudatio hervorhob, gewährt die ausgezeichnete Haartracht nicht nur einen freien Blick im Straßenverkehr und vermindert so Unfälle, sie hält auch in den durch die Klimaerwärmung immer kälteren Sommern den Nacken warm. Rudi Völler und Modern Talking nahmen den Preis für Deutschland entgegen.

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