Nahles besteht auf Mindestlohn auch für die Bundesliga

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von Henning Helmhusen

Die Ausnahmeregelung für Fußballspieler scheint endgültig vom Tisch zu sein. Hatte sich Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles noch eine Weile vom Koalitionspartner hinhalten lassen, so kam nun ein Machtwort von ihr:

„In der Bundesliga herrschen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Teilweise grenzt das schon an Menschenhandel, wenn Spieler mit Ablösesummen an den Höchstbietenden verschachert werden. Diese Leute brauchen unsere Hilfe.“

Daß hier etwas im Argen lag, hatten die Gewerkschaften schon lange angemahnt. Kein Bundesligaverein verfüge etwa über einen Betriebsrat. Und so sei es nicht verwunderlich, daß die Spieler in ihren völlig ungeschützten Arbeitsverhältnissen jeglicher Ausbeutung hilflos ausgeliefert seien. Hungerlöhne seien an der Tagesordnung.

Mit dem flächendeckenden Mindestlohn soll solchen Zuständen deshalb endlich ein Ende bereitet werden, wie Andrea Nahles der versammelten Presse erläuterte:

„Auch die Bundesliga darf kein Tummelplatz für Lohndrücker bleiben!“

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Helmhusen Lachen klein 4

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