Archiv der Kategorie: ABC-Buch

Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetz

Eugen Richter: Politisches ABC-Buch, 9. Auflage, 1898, Seite 165-177. I. Entstehungsgeschichte. Das am 26. Juni 1889 erlassene Gesetz wurde im Reichstage am 25. Mai 1889 mit der kleinen Mehrheit von 185 gegen 165 Stimmen angenommen, wobei sich 4 Abgeordnete der … Weiterlesen

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125 Jahren Bismarckrente

Heute wird der 125. Jahrestag gefeiert, an dem die Bismarckrente mit einer knappen Mehrheit im Reichstag von 185 gegen 165 Stimmen und bei vier Enthaltungen eingeführt wurde. Über die Zeit sind ein paar Dinge dabei vergessen worden: Die Sozialdemokraten sahen … Weiterlesen

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Hintergrund: Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetz

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 113-125. Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetz. Am 25. Mai 1889 nahm der Reichstag mit der kleinen Mehrheit von 185 gegen 165 Stimmen, wobei sich 4 Abgeordnete der Abstimmung ausdrücklich enthielten, das Gesetz … Weiterlesen

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Bismarck, Fürst

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 24-27. Bismarck, Fürst. Darüber ließe sich sehr viel sagen. So lange es einen Reichskanzler giebt (seit 1867), ist die Stelle vom Fürsten Bismarck wahrgenommen worden. Zugleich ist derselbe seit Oktober … Weiterlesen

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Hintergrund: Wahlprotest

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 284. Wahlprotest. Wahlanfechtungen und Einsprachen gegen die Gültigkeit einer Wahl rnüssen nach § 4 der Geschäftsordnung des Reichstages innerhalb 10 Tagen nach Eröffnung des Reichstages und bei Nachwahlen, die während … Weiterlesen

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Hintergrund: Wahlperiode

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 280-284. Wahlperiode. Die Reichsverfassung von 1867 bestimmte, daß zum Reichstag jedesmal für 3 Jahre gewählt werde; ebenso hat die preußische Verfassung von 1850 dreijährige Wahlperioden eingeführt. In den Jahren 1880 … Weiterlesen

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Hintergrund: Wahlkreise

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 279-280. Wahlkreise. Die Einteilung der Reichstagswahlkreise datirt vom Jahr 1867. Eine neue Einteilung ist geboten, weil der verschiedene Grad der Volksvermehrung seit 1867 die Reichstagsplätze ungerecht vertheilt. Beispielsweise hat die … Weiterlesen

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Hintergrund: Wahlfreiheit, Wahlbeeinflussung

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 275-279. Wahlfreiheit, Wahlbeeinflussung. Während im absolutistischen Staat der Minister einfach den Weisungen der Krone zu gehorchen hat, ist der Minister im Verfassungsstaat berechtigt, sich der Krone gegenüber auf seine politische … Weiterlesen

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Hintergrund: Wahlrechte

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 285-286. Wahlrechte. Das Wahlrecht des Volkes ist seitens der Kartellparteien im Jahre 1888 eingeschränkt worden durch die Verlängerung der Wahlperioden (siehe „Wahlperiode“). Wenn indeß die Kartellmehrheit im Reichstage erhalten bleibt … Weiterlesen

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Hintergrund: Konservative

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 150-154. Konservative. Es giebt zwei konservative Fraktionen, die konservative Fraktion, im Reichstag „deutschkonservative Fraktion“ genannt, und die freikonservative Fraktion, im Reichstage „deutsche Reichspartei“ genannt. Ein Unterschied zwischen Konservativen und Freikonservativen … Weiterlesen

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Hintergrund: Sozialistengesetz

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 231-238. Sozialistengesetz. Nachdem im Mai 1878 Hödel, ein eingeschriebenes Mitglied des christlich-sozialen Vereins des Herrn Stöcker, einen Mordversuch gegen den Kaiser unternommen hatte, legte Fürst Bismarck dem Reichstage ein besonderes … Weiterlesen

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Hintergrund: Kartellparteien

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 126-127. Kartellparteien. Unter Kartellparteien sind im Reichstage und im preußischen Abgeordnetenhause die konservative, die freikonservative und die nationalliberale Partei zu verstehen. Der Name rührt daher, weil bei der Auflösung des … Weiterlesen

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Hintergrund: Kolonialpolitik (2)

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 130-147. [Fortsetzung des ersten Teils.] Die Aufwendungen des Reichs für die neue Kolonialpolitik beschränken sich keineswegs auf die vorerwähnten Ausgaben für die westafrikanischen Besitzungen. Die Marineausgaben haben seit Einleitung der … Weiterlesen

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Hintergrund: Kolonialpolitik (1)

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 130-147. Kolonialpolitik. Die neue deutsche Kolonialpolitik datirt erst vom 24. April 1884. Zur allgemeinen Ueberraschung sandte der Kanzler an diesem Tage an den deutschen Konsul in Capstadt ein Telegramm, wonach … Weiterlesen

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Hintergrund: Bismarck gegen Geffcken

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 80-83. Geffckenprozeß. Ende September 1888 veröffentlichte die „Deutsche Rundschau“ Auszüge aus einem Tagebuch des Kaisers Friedrich aus der Zeit des deutsch-französischen Krieges von dessen Ausbruch bis zum März 1871 (siehe … Weiterlesen

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Stichwort „Genossenschaften“

Eugen Richter: Politisches ABC-Buch, 9. Auflage, 1898, Seite 132-136 Genossenschaften. Genossenschaften nennt man Gesellschaften für Erwerbs- und Wirtschaftszwecke, welche nicht auf eine bestimmte Zahl von Mitgliedern und nicht auf ein bestimmtes Genossenschaftskapital beschränkt sind, sondern bei einer größeren Mitgliederzahl den … Weiterlesen

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Stichwort „Wilhelm II.“

Eugen Richter: Politisches ABC-Buch, 9. Auflage, 1898, Seite 386-394 Wilhelm II.,  Kaiser von Deutschland, König von Preußen, geboren den 27. Januar 1859, gelangte zur Regierung beim Tode seines Vaters, des Kaisers Friedrich, am 15. Juni 1888. — Nachfolgende politische Aeußerungen des … Weiterlesen

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Stichwort „Sozialistengesetz“

Eugen Richter: Politisches ABC-Buch, 9. Auflage, 1898, Seite 322-324 Sozialistengesetz. Ein Ausnahmegesetz, welches die Preßfreiheit, die Vereins- und Versammlungsfreiheit und die Freizügigkeit der Sozialisten beschränkte, hat in Deutschland vom 21. Oktober 1878 bis zum 1. Oktober 1890 gegolten. Das Gesetz … Weiterlesen

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Christentum und Politik

Jorge Arprin hat wieder einen sehr lesenswerten Artikel auf seinem Blog: Kapitalismus, Sozialismus und Christentum. Hier ein Zitat von Eugen Richter dazu. Es stammt aus seinem Politischen ABC-Buch, 9. Auflage von 1898, und steht dort auf Seite 80: Christentum. Seit 1881 ist … Weiterlesen

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Hintergrund: Staatssozialismus und Manchesterpartei

Eugen Richter: Politisches ABC-Buch, 9. Auflage (1898), Seite 325-326. Staatssozialismus. Unter Staatssozialismus versteht man ein Regierungssystem, wobei die Verantwortlichkeit für die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesamtheit und des Einzelnen wesentlich auf den Staat und dessen Vertreter übertragen wird. In Konsequenz dieser … Weiterlesen

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