Archiv der Kategorie: Alexander Moszkowski

Die neue Welt

von Alexander Moszkowski, 1894 Amerika, Du hast es besser, Als unser alter Kontinent, Wo sich kein einz’ges Staatenwesen Vom Defizite jemals trennt; Des Goldes Flut, nicht mehr zu messen, Schwillt immer höher an bei Dir, Dein Fiskus taucht in Schätzen … Weiterlesen

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Sarah Bernhardt

Alexander Moszkowski, 1884 Sarah, Sarah überall — Ohne Sarah kein Journal! Sarah in der Kunstkritik, Sarah in der Sportrubrik, Sarah Bernhardt sicherlich Unter und auch über’m Strich, Sarah in polit’schen Theilen, Sarah in Reporterzeilen, Sarah in den Drahtberichten Und in … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1880, Alexander Moszkowski, Geschichte, Kultur, Lyrik, Medien, Satire, Theater | Hinterlasse einen Kommentar

Der gerochene Elephant

von Alexander Moszkowski [1] O seht! in scharfem Trabe durch tiefen Wüstensand, Wer ist es, der dort rennet? es ist der Elephant! Ihn hetzt ein wilder Jäger auf seinem guten Roß, Im Flintenlaufe hält er das tödliche Geschoß. Sag’ an, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1894, Alexander Moszkowski, Literatur, Lyrik, Satire | Hinterlasse einen Kommentar

Eine Pfeife Opium

Alexander Moszkowski, 1927 Wie ich zu der Rauchpille gekommen bin? Nebensache. Genug, sie war vorhanden, und ich darf sogar verraten, daß Opium sich heut leichter erhandeln läßt als gewisse sagenhaft gewordene Sorten von Zigarettentabak. Eine malerische Stellung auf dem Kanapee … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1927, Alexander Moszkowski, Drogen, Satire | Hinterlasse einen Kommentar

Als ich Detektiv wurde

Alexander Moszkoswki, 1927 In einer Ecke des Raucherabteils hatte ich es mir vor Jahren bequem gemacht. Als alleiniger Insasse das Coupés schmökerte ich stundenlang in einem Bande von Sherlock Holmes, und geriet immer tiefer in den Ideenkreis des findigen Verfassers. … Weiterlesen

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Berlin bei Nacht

Alexander Moszkowski, 1912 Du kommst von fern als Fremder nach Berlin Und kennst noch nicht die holden Nachtasyle, Die freudespendend im Verborg’nen blühn, Wie findest du sie in dem Weltgewühle? Ganz einfach so: du folgst den Schritten sacht Des Reichstagsmanns … Weiterlesen

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Der halbierte Storch

Alexander Moszkoswki, 1927 Es würde sich verlohnen, einmal die Geschichte der Froschplagen im Zusammenhang zu schreiben. Historisches Material ist genug vorhanden, und aus alten Berichten ergibt sich, daß der Frosch keineswegs als eine harmlose Kreatur zu gelten hat. Der Knabe, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1927, Alexander Moszkowski, Bürokratie, Satire | Hinterlasse einen Kommentar

Wie eine Revue entsteht

Alexander Moszkoswki, 1927 Die Not bringt einen zu seltsamen Schlafgesellen, und der Zufall zu seltsamen Theaterdirektoren. Ich werde nicht ausführlich erörtern, wieso ich an die beiden Bühnenmonarchen geriet, die ich hier als die Herren Wallreuter und Paffnutzky vorstelle. Genug, ich … Weiterlesen

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Ordinäre Fabel

von Alexander Moszkowski, 1912 Im Monat Jänner oder so, Da ging ein Junker in den Zoo, Und als er das Kamel ersah, Stellt‘ er sich an das Gitter nah’, Um mit dem Dandy-Stecken Das arme Vieh zu necken. Darob geriet … Weiterlesen

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Die Dramaturgen bei der Arbeit

von Alexander Moszkowski, 1912 Erster: Also? Zweiter: Keine Fragen, sondern Antworten. Das größte Bühnenproblem aller Zeiten harrt der Entscheidung. Das deutsche Volk blickt auf uns. Wir werden den Faust aufführen. Dritter: Endlich! Zeit war’s, den Goethe zu retten. Faust ist … Weiterlesen

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Noch nicht dagewesen!

von Alexander Moszkowski, 1912 Man lese und staune! Das Universalipyrin ersetzt den Arzt in allen Lebenslagen, verlängert das menschliche Leben und verkürzt den menschlichen Bandwurm, beseitigt die Gallensteine und poliert sie blank, entfernt Frauenschnurrbärte und befördert den Haarwuchs, ist ein … Weiterlesen

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Theaterpläne

von Alexander Moszkowski, 1912 Wir veröffentlichen hier die Liste derjenigen Unternehmungen, die vom 1. September bis Mitte Oktober eröffnet werden sollen. Das Frührot-Theater in der Friedrichstraße. Eine künstlerische Zuflucht für alle die Tausende, die nach dem anstrengenden Souper mit anschließendem … Weiterlesen

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Die Erfüllung der Wünsche

von Alexander Moszkowski, 1912 Ein guter Ratgeber in allen Lebenslagen. Bei unerträglicher Hitze wünscht gar mancher einen erfrischenden Luftzug. Aber kein Lüftchen will sich rühren. In dieser Situation setze man sich auf den Straßenperron eines Cafés und beginne einen Brief … Weiterlesen

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Das perverse Weib oder: Der Schlammgeist

von Alexander Moszkowski, 1912 Die nächste Tragödie von Frank Wedekind (Fortsetzung von „Erdgeist“.) Plan der Szene. Rechts und links vom Zuschauer. Letzter Akt. Dr. Schön (mit seiner jungen Frau Lulu am Frühstückstisch): Da wir doch nunmehr bereits seit zwei Wochen … Weiterlesen

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Die böse Presse

von Alexander Moszkowski, 1912 Der Schriftsteller X. Y. Z. stand vor seinen irdischen Richtern. Da sollte der bösen Presse wieder etwas am Zeuge geflickt werden. Ein findiger Staatsanwalt hatte nämlich, von einem anonymen Denunzianten unterstützt, in den neuesten Leitartikeln des … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1912, Alexander Moszkowski, Medien, Preußen, Redefreiheit, Satire | Hinterlasse einen Kommentar

Viehsisana

von Alexander Moszkowski, 1912 Einer meiner Bekannten, der ausgezeichnete Veterinär-Arzt Dr. Thierichens, hat vor einiger Zeit ein Tierhospital gegründet, zu dessen Besichtigung er mich am Faschings-Dienstag einlud. „Dem gesamten ärztlichen Stand“, also belehrte er mich, „wirft man häufig genug Grausamkeit … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1912, Alexander Moszkowski, Satire, Tierschutz | Hinterlasse einen Kommentar

Er möchte Herrn Meyer sprechen!

von Alexander Moszkowski, 1912 Grammophonische Momentaufnahme eines Berliner Telephongesprächs. Ich möchte gern Herrn Meyer selbst — Hier Neufeld — Ist dort nicht Meyer? — Zum Kreuzdonnerwetter hängen Sie doch ab! — Sind Sie fertig? — Klärchen hat solche Zahnschmerzen und … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1912, Alexander Moszkowski, Satire, Technik | Hinterlasse einen Kommentar

„. . . Wir hätten, sollen . . .“

von Alexander Moszkowski, 1912 (Resumé einer größeren Vergnügungsreise.) Wir hätten das Billett nur bis zur Grenze nehmen sollen und dann eine neue Fahrkarte, da hätten wir pro Person 18 Mark gespart. — Wir hätten sollen über Mannheim reisen, weil wir … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1912, Alexander Moszkowski, Satire, Verkehr | Hinterlasse einen Kommentar

Pour le mérite

von Alexander Moszkowski, 1912 An den Freiherrn von Fröhlich. Ich las in den Zeitungen, daß Sie sich mit der Vermittelung von Orden und Ehrenzeichen befassen. Da ich momentan Bedarf in diesem Artikel habe, so bitte ich Sie um gefl. Übersendung … Weiterlesen

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Notizen eines Lebemannes

von Alexander Moszkowski, 1912 Keine Dame ist so langweilig, daß sie nicht zu Zeiten sehr amüsant sein könnte. * Wenn du von schönen Lippen das Kosewort „Einziger“ hörst, so stelle dir vor, wie sich aus demselben Munde der Aufschrei „Elender!“ … Weiterlesen

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