Archiv der Kategorie: Berliner Wespen

Nach der Verstaatlichung

Berliner Wespen, 18. Juni 1880 Mehrere Verwundete. Ihr verdammten faulen Schwellen — — ! Die Schwellen. Nehmen Sie sich in Acht, wir sind jetzt im Staatsdienst, machen Sie sich keiner Beamtenbeleidigung schuldig! — Hintergrund Eines der diversen Projekte von Bismarck … Weiterlesen

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Ja, das neuste meiner Lieder

von Wippchen (a.k.a. Julius Stettenheim), 1894 Ja, das neuste meiner Lieder, Heute noch muß es entstehn. O, wie macht der Lenz doch wieder Uns’re Residenz so schön! Mögen Andre sagen, daß der Lenz am schönsten sei im Frei’n, Auch auf … Weiterlesen

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Kurzer Festbericht aus Berlin,

Hamburger Wespen, Nr. 13, 1863 aus dem man sich das Beste herauslesen muß. *) Das Jubiläum der Erhebung des preußischen Volkes ist mit allem Glanze begangen worden, ja, wenn Schweigen der Gott der Glücklichen ist, so sollten wir nicht Worte … Weiterlesen

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Willst Du nicht aufsteh’n, Michel!

Hamburger Wespen, Nr. 12, 1863 (Frei nach Heine.)   Am Fenster stand Germania, Im Bette lag der Sohn. „Willst Du nicht aufsteh’n, Michel? Denk an die Convention!“ — „Ich bin so krank, o Mutter, Daß ich nicht hör‘ und seh’; … Weiterlesen

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’s letzte Fensterln

Hamburger Wespen, Nr. 10, 1863 (Aus der abenteuerlichen Gegenwart eines preußischen Ministers.          Stimme aus dem Herrenhaus:                  Stimme aus der zweiten Kammer: „Reich mir die Hand, mein Leben!“        „Nehmen Sie das Geleite mit!“ — Anmerkung Der Minister ist der preußische Minister-Präsident … Weiterlesen

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Illustrirtes Telegramm aus Berlin

Hamburger Wespen, Nr. 3, 1863 „Die Kammern sind zusammengetreten.“ — Siehe auch: Die Entwicklung in Preußen Humor nach Gutsherrenart Preußische Zustände Verfolgungen wegen politischer Gesinnungen Bericht aus Berlin Eröffnung des Preußischen Landtags Eine neue Verwickelung Die Rheinische Adresse Hintergrund: Die … Weiterlesen

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Publikums-Joker für Philosophen

Jorge Arprin hat einen schönen Verriß der Behauptung geschrieben, daß der „Neoliberalismus“ sogar am Fährunglück in Korea schuld gewesen sei: Ist der Neoliberalismus an allem schuld? Kleiner Auszug: [Der südkoreanische Philosoph] Han behauptet: “Die rein profitorientierte Unternehmenspolitik erhöht massiv das … Weiterlesen

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Preußischer Circus à la Renz

Hamburger Wespen, 24. Juli 1863 Das geht so lange gut, — wie es geht. — Anmerkung Hintergrund ist der preußische Verfassungskonflikt, bei dem die Deutsche Fortschrittspartei und die Regierung unter Otto von Bismarck aufeinandertreffen. Der König (und spätere Kaiser) Wilhelm … Weiterlesen

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Bei den letzten Weißen

Berliner Wespen, 27. Dezember 1878 Walter. Kellner, die Weiße ist heute wieder nicht zu trinken! Jeschke. Aber, lieber Herr Walter, Sie haben sie ja doch jetrunken. Was haben Sie denn heute immer auszusetzen? Walter. Erlauben Sie, ick werde als freier … Weiterlesen

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Da haben wir die Bescherung!

Berliner Wespen, 27. Dezember 1878   Der Reichskanzler hat brieflich angezeigt, daß er uns in diesem Jahr außer dem üblichen Weihnachts- auch einen Schlagbaum aufgebaut habe. — Siehe auch: Die “Weihnachtsbescherung” Dieser Artikel ist Teil der Parallel-Berichterstattung 1878 Vorheriger Artikel: … Weiterlesen

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Parlaments-Feuilleton der Berliner Wespen

Berliner Wespen, 29. November 1878 Sitzung des Abgeordnetenhauses. Die Tribünen sind überfüllt. Am Ministertisch der Justizminister Leonhardt mit einem langen, aus Cornmissarien gebildeten Schatten. Aus der Tagesordnung steht die Interpellation des Abg. v. Schorlemer-Alst und Genossen, welche an die Staatsregierung … Weiterlesen

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Stettenheim-Abend

Neue Freie Presse, Wien, 5. November 1891 [Stettenheim-Abend.] Julius Stettenheim’s sechzigstes Geburtsfest ist gestern, am 2. November, wie man uns aus Berlin schreibt, von einer überaus großen Zahl von Freunden der heiteren Muse lustig und sinnig, vor Allem in einer … Weiterlesen

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Die geheime Agitation

Berliner Wespen, 13. Dezember 1878 (Zur Benutzung für die Provinzial-Correspondenz.) Nachdem der Minister des Innern Graf zu Eulenburg bereits die Motive der Verhängung des kleinen Belagerungszustandes für Berlin im Umrisse angegeben hat, liegt für uns kein Grund mehr vor, die … Weiterlesen

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Der Klapperstorch

Berliner Wespen, 29. November 1878 Mama Austria. O du mein Gott, nun bringt mir der noch Zwei, und ich weiß kaum, wie ich den vielen Kleinen, die ich schon habe, den Mund stopfen soll! — Hintergrund Als Klapperstorch ist der … Weiterlesen

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Neuigkeiten zukünftiger Journale

Berliner Wespen, 22. November 1878 Ohne Deficit. In der gestrigen ersten Sitzung des Abgeordnetenhauses kam es zu stürmischen Scenen, wie solche seit der grauen Conflictszeit nicht erlebt worden sind. Der Grund war folgender. Man hatte natürlich wie alljährlich erwartet, daß … Weiterlesen

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Eröffnung des Landtags

Berliner Wespen, 22. November 1878 Angenehme Aussicht. — Hintergrund Gemeint ist der preußische Landtag und dargestellt der neue Finanzminister Arthur Hobrecht, der wie üblich auch dieses Jahr mit einem Defizit im Haushalt aufwartet. — Dieser Artikel ist Teil der Parallel-Berichterstattung … Weiterlesen

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Der Krieg zwischen England und Afghanistan

Berliner Wespen, 18. Oktober 1878 (Originalberichte.) II. Herrn Wippchen in Bernau. Wir haben schon oft zu bemerken Gelegenheit gefunden, daß Sie, wenn Sie Berichte von entfernten Schauplätzen schreiben, ohne Weiteres annehmen, der Leser wisse wenig oder Nichts von denselben, und … Weiterlesen

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Parlaments-Feuilleton der Berliner Wespen – 18. Oktober 1878

Sitzung des Deutschen Reichstages. Unter einem unerhörten Andrang des Publikums wird derselbe eröffnet. Auf den Tribünen ist kein Plätzchen freigeblieben. Von den Abgeordneten fehlt kein einziger. Man erwartet eine Vorlage, durch welche die Socialdemokratie mit Einem Schlage vernichtet werden werden … Weiterlesen

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Kriegs-Schnadahüpf’l

Berliner Wespen, 4. Oktober 1878 Und so a Congreß is a schöne G’schicht’; Entweder ’s giebt Frieden, oder auch nicht. Und is in Europa ka Raum mehr, was schad’s! ’S giebt ja in Asien noch schrecklich viel Platz. Der Russ’ … Weiterlesen

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Auf flüchtigen Sohlen der Hindus

Berliner Wespen, 4. Oktober 1878 Auf flüchtigen Sohlen der Hindus, Herzliebchen, trag’ ich dich fort, Zum Stromgebiete des Indus, Dort weiß ich den schönsten Ort. Dort geht spazieren im Garten Shir Ali im Mondenschein, Die Lotosblumen erwarten Die Briten zum … Weiterlesen

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