Archiv der Kategorie: Eugen Richter

Eugen Richter gegen Bismarck

Deutscher Reichstag, 8. Januar 1885 Präsident: Das Wort hat der Herr Abgeordnete Richter. Abgeordneter Richter: Meine Herren, die Aeußerung des Herrn Reichskanzlers steht doch mit den thatsächlichen Verhältnissen nicht im Einklang. Es ist bekannt, daß in den letzten Jahren große … Weiterlesen

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Ein Zitat von Eugen Richter

„Den rechten Kämpfer jedoch für die Rechte und Freiheiten des Volkes erkennt man daran, daß er auch in den für den Liberalismus ungünstigen Zeiten auf dem Platze bleibt.“ — Eugen Richter 1884 im Reichstag

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Guter Rat von Eugen Richter

aus: Freies Blatt (Wien), 31. Mai 1896 (Guter Rath.) In einer der letzten Sitzungen des deutschen Reichstages gab Eugen Richter dem Antisemiten Paul Förster unter schallender Heiterkeit des Hauses folgenden guten Rath: „Herr Förster empfahl Südwestafrika als Auswanderungsplatz, um das … Weiterlesen

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Keine Gratulation zum Geburtstag von Bismarck

Am 23. März 1895 kommt es zu einer hitzigen Debatte im deutschen Reichstag. Anlaß ist der Antrag des Reichstagspräsidenten Albert von Levetzow (Konservative), dem Altkanzler Otto von Bismarck zu seinem achtzigsten Geburtstag am 1. April 1895 von Seiten des Parlaments zu gratulieren. … Weiterlesen

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Die Reaktion in Aktion

Wie überhaupt in der Reaktionszeit, so litt auch unter der Ausführung dieser Verwaltungsmaxime die Rheinprovinz am meisten, zumal sie noch mit einem besonders tanzfeindlichen Oberpräsidenten gesegnet war. Während die Uckermark noch vierzehnmal im Jahr tanzen durfte, erschien Ende des Jahres … Weiterlesen

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Hintergrund: Die Begründung der deutschen Fortschrittspartei (I)

Vorbemerkung Die Ereignisse im Jahr 1863, über die wir berichten, vollziehen sich in einer Welt, die in vielen Hinsichten anders als die heutige und weithin vergessen ist. So spielt etwa der Preußische Verfassungskonflikt eine große Rolle. Zum besseren Verständnis ergänzen … Weiterlesen

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Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetz

Eugen Richter: Politisches ABC-Buch, 9. Auflage, 1898, Seite 165-177. I. Entstehungsgeschichte. Das am 26. Juni 1889 erlassene Gesetz wurde im Reichstage am 25. Mai 1889 mit der kleinen Mehrheit von 185 gegen 165 Stimmen angenommen, wobei sich 4 Abgeordnete der … Weiterlesen

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125 Jahren Bismarckrente

Heute wird der 125. Jahrestag gefeiert, an dem die Bismarckrente mit einer knappen Mehrheit im Reichstag von 185 gegen 165 Stimmen und bei vier Enthaltungen eingeführt wurde. Über die Zeit sind ein paar Dinge dabei vergessen worden: Die Sozialdemokraten sahen … Weiterlesen

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Eugen Richter zu Ein- und Auswanderung 1881

Deutscher Reichstag, 13. Juni 1881 Präsident: Das Wort hat der Herr Abgeordnete Richter (Hagen). Abgeordneter Richter (Hagen): Dann hätte der geehrte Herr [Freiherr von Minnigerode] auch besser gethan, überhaupt nicht meinen Namen zu nennen, denn er wird wissen, daß ich … Weiterlesen

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Eugen Richter zum Abgang von Bismarck

Freisinnige Zeitung, 21. März 1890 Die Entlassung des Reichskanzlers Fürsten Bismarck ist vollendete Tatsache. Gott sei Dank, daß er fort ist! so sagen wir heute ebenso aufrichtig, wie wir ihm gegenüber stets gewesen sind. Es wäre ein Segen für das … Weiterlesen

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Der Kaiser gegen Mißhandlung von Soldaten

Berliner Tageblatt, 16. März 1890 Von Tag zu Tag mehren sich die Kundgebungen unseres Kaisers, welche ihn als einen von humanen und durchweg modernen Anschauungen durchdrungenen Regenten erscheinen lassen. So bringt heute das Kriegsministerium nachstehende Kabinetsordre, betreffend Bestrafungen wegen Mißhandlungen … Weiterlesen

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Hintergrund: Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetz

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 113-125. Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetz. Am 25. Mai 1889 nahm der Reichstag mit der kleinen Mehrheit von 185 gegen 165 Stimmen, wobei sich 4 Abgeordnete der Abstimmung ausdrücklich enthielten, das Gesetz … Weiterlesen

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Uebermut thut selten gut

Der Reichsfreund, 13. März 1890 Die Wahl vom Februar 1887 hatte für die deutschfreisinnige Partei ein recht ungünstiges Ergebnis — von 60 Abgeordneten verringerte sich ihre Zahl nach beendeten Stichwahlen auf 31. Die Partei hat sich dadurch keinen Augenblick entmutigen … Weiterlesen

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Annäherung zwischen Freisinnigen und Nationalliberalen?

Neue Freie Presse, Wien, 9. März 1890 Die Liberalen in Deutschland. Wien, 8. März. Wenn es richtig, ist, daß nicht der Sieg, sondern die Ausnützung des Sieges die wahre Feldherrnbegabung bezeugt, so ist es nicht minder richtig, daß auch im … Weiterlesen

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Eugen Richter im Preußischen Abgeordnetenhaus

Neue Freie Presse, Wien, 8. März 1890 Berlin, 7. März. Im Abgeordnetenhause versuchte Richter anläßlich des heute auf der Tagesordnung stehenden Gesetzentwurfes über den in Folge der Ernennung des neuen Handelsministers geänderten Wirkungskreis des Bauten- und Handelsministeriums eine allgemeine Discussion … Weiterlesen

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Bismarck, Fürst

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 24-27. Bismarck, Fürst. Darüber ließe sich sehr viel sagen. So lange es einen Reichskanzler giebt (seit 1867), ist die Stelle vom Fürsten Bismarck wahrgenommen worden. Zugleich ist derselbe seit Oktober … Weiterlesen

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Publikums-Joker für Philosophen

Jorge Arprin hat einen schönen Verriß der Behauptung geschrieben, daß der „Neoliberalismus“ sogar am Fährunglück in Korea schuld gewesen sei: Ist der Neoliberalismus an allem schuld? Kleiner Auszug: [Der südkoreanische Philosoph] Han behauptet: “Die rein profitorientierte Unternehmenspolitik erhöht massiv das … Weiterlesen

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Deutsche freisinnige Partei!

Der Reichsfreund, 27. Februar 1890 Parteigenossen! 21 freisinnige Abgeordnete sind gewählt und noch 60 freisinnige Kandidaten befinden sich in Stichwahl. Es ist hiernach begründete Aussicht vorhanden, die freisinnige Partei im Reichstage zu verdoppeln, wenn überall bei den Stichwahlen kräftig vorgegangen … Weiterlesen

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Die deutschen Reichstagswahlen

Neue Freie Presse, Wien, 21. Februar 1890 (Telegramme der „Neuen Freien Presse“.) Berlin, 20. Februar. Die Reichstagswahlen vollzogen sich heute sehr ruhig, ohne besonders hervortretende äußere Erscheinungen. Allgemein bemerkt wurde das gänzliche Fehlen des christlich-socialen und antisemitischen Elements, wodurch die … Weiterlesen

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Die deutsche Wahlbewegung

Neue Freie Presse, Wien, 20. Februar 1890 (Orig.-Corr. der „Neuen Freien Presse“.) Berlin, 17. Februar. Hat es schon gewöhnlich etwas überaus Mißliches, in Deutschland, wo bei scheinbar festen Parteibildungen deren Gruppirung und die Gestaltung der politischen Begriffe in beständigem Flusse … Weiterlesen

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