Archiv der Kategorie: Eugen Richter

Aus Stadt und Land

Der Reichsfreund, 20. Februar 1890 Eines der verlogensten Flugblätter der Kartellbrüderschaft ist im ersten Weimarschen Wahlkreise für den Baurat Ernst Kobl in Weimar verbreitet. Es heißt darin z. B.: „Rechnet man dazu, daß die maßgebenden Herren des Deutschfreisinns, allen voran … Weiterlesen

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Deutschfreisinnige Parteichronik

Der Reichsfreund, 16. Februar 1890 Reichstagskandidaten. Ein Wahlaufruf der vereinigten Freisinnigen und Demokraten Badens ist erschienen. Der Wahlaufruf schließt mit den Worten: „Darum, badisches Bürgertum, auf die Schanzen. Du mußt Dir selbst helfen, der Wahlzettel ist Deine Waffe. Wir haben … Weiterlesen

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Rickert in Magdeburg

Neue Freie Presse, 12. Februar 1890 Nach Berliner Meldungen besteht die Absicht, den neuen, am 20. d. zu wählenden deutschen Reichstag in einigen Wochen für eine Frühjahrssession einzuberufen. Man hält es für wahrscheinlich, daß dem Reichstage neue Vorschläge zur Regelung … Weiterlesen

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Eugen Richter und Rudolf Virchow in Berlin

Neue Freie Presse, Wien, 7. Februar 1890 Berlin, 7. Februar. Im Tivolisaale sprachen gestern Richter und Virchow vor einer ungewöhnlich großen Massenversammlung der Wähler des zweiten Berliner Wahlkreises, wo die Social-Demokraten dem Abgeordneten Virchow den geistesschwachen polnischen Buchbinder Janiszewski entgegenstellen. … Weiterlesen

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Wahlaufruf der Deutschen freisinnigen Partei

Der Reichsfreund, 6. Februar 1890 Wahlaufruf der Deutschen freisinnigen Partei. Zum ersten Male wählt am 20. Februar d. J. das deutsche Volk einen Reichstag auf fünf Jahre. In der Hand der aus dieser Wahl hervorgegangenen Vertretung liegen Wohl und Wehe … Weiterlesen

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Eugen Richter auch in Neustadt und in Mannheim

Der Reichsfreund, 6. Februar 1890 Für den Wahlkreis Neustadt-Landau ist am Sonntag in einer von 1500 Personen besuchten Versammlung in Neustadt a. H., in der Eugen Richter unter lebhaftem Beifall sprach, Otto Sartorius-Mußbach als Kandidat der freisinnigen Partei verkündet worden. … Weiterlesen

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Eugen Richter in Bockenheim

Neue Freie Presse, Wien, 5. Februar 1890 Wien, 4. Februar. (Zur Tagesgeschichte.) Bekanntlich ist Sonntag Abend eine in Bockenheim bei Frankfurt a. M. einberufene freisinnige Wählerversammlung, in welcher der Abgeordnete Eugen Richter sprechen wollte, angeblich aus Gründen der öffentlichen Sicherheit, … Weiterlesen

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Hintergrund: Wahlprotest

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 284. Wahlprotest. Wahlanfechtungen und Einsprachen gegen die Gültigkeit einer Wahl rnüssen nach § 4 der Geschäftsordnung des Reichstages innerhalb 10 Tagen nach Eröffnung des Reichstages und bei Nachwahlen, die während … Weiterlesen

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Hintergrund: Wahlperiode

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 280-284. Wahlperiode. Die Reichsverfassung von 1867 bestimmte, daß zum Reichstag jedesmal für 3 Jahre gewählt werde; ebenso hat die preußische Verfassung von 1850 dreijährige Wahlperioden eingeführt. In den Jahren 1880 … Weiterlesen

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Hintergrund: Wahlkreise

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 279-280. Wahlkreise. Die Einteilung der Reichstagswahlkreise datirt vom Jahr 1867. Eine neue Einteilung ist geboten, weil der verschiedene Grad der Volksvermehrung seit 1867 die Reichstagsplätze ungerecht vertheilt. Beispielsweise hat die … Weiterlesen

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Hintergrund: Wahlfreiheit, Wahlbeeinflussung

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 275-279. Wahlfreiheit, Wahlbeeinflussung. Während im absolutistischen Staat der Minister einfach den Weisungen der Krone zu gehorchen hat, ist der Minister im Verfassungsstaat berechtigt, sich der Krone gegenüber auf seine politische … Weiterlesen

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Hintergrund: Wahlrechte

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 285-286. Wahlrechte. Das Wahlrecht des Volkes ist seitens der Kartellparteien im Jahre 1888 eingeschränkt worden durch die Verlängerung der Wahlperioden (siehe „Wahlperiode“). Wenn indeß die Kartellmehrheit im Reichstage erhalten bleibt … Weiterlesen

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Hintergrund: Konservative

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 150-154. Konservative. Es giebt zwei konservative Fraktionen, die konservative Fraktion, im Reichstag „deutschkonservative Fraktion“ genannt, und die freikonservative Fraktion, im Reichstage „deutsche Reichspartei“ genannt. Ein Unterschied zwischen Konservativen und Freikonservativen … Weiterlesen

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Das Wort hat der Abgeordnete Richter: Besoldung der Unterbeamten

Deutscher Reichstag, 21. Januar 1890 Vizepräsident Dr. Buhl: Das Wort hat der Herr Abgeordnete Richter. Abgeordneter Richter: Meine Herren, es freut mich, daß die Haltung der Regierung, wie sie aus dieser Erklärung spricht, eine ganz andere ist, als die der … Weiterlesen

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Das Wort hat der Abgeordnete Richter: Zur Geschäftsordnung

Deutscher Reichstag, 20. Januar 1890 Präsident: […] Das Wort zur Geschäftsordnung hat der Herr Abgeordnete Richter. Abgeordneter Richter: Es würde das also heißen, daß, wenn, was immerhin doch möglich wäre, die dritte Lesung schon morgen zum Abschluß gelangte, übermorgen die … Weiterlesen

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Hintergrund: Sozialistengesetz

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 231-238. Sozialistengesetz. Nachdem im Mai 1878 Hödel, ein eingeschriebenes Mitglied des christlich-sozialen Vereins des Herrn Stöcker, einen Mordversuch gegen den Kaiser unternommen hatte, legte Fürst Bismarck dem Reichstage ein besonderes … Weiterlesen

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Das Wort hat der Abgeordnete Richter: Gegen die Folgen des Schutzzolls

Deutscher Reichstag, 16. Januar 1890 Präsident: Das Wort hat der Herr Abgeordnete Richter. Abgeordneter Richter: Meine Herren, der nächste Grund, warum wir gerade für die unteren Beamten eine Aufbesserung des Diensteinkommens für nothwendig halten, ist allerdings die Theurung in Folge … Weiterlesen

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Deutschfreisinnige Partei!

Der Reichsfreund, 16. Januar 1890 Parteigenossen! Am 20. Februar werden die Reichstagswahlen stattfinden. Nachdrücklicher noch als bei früheren Reichstagswahlen ist diesmal durch Einführung der fünfjährigen Wahlperiode der Kampf für die Aufrechterhaltung der Freiheiten des Volkes und gegen neue Mehrbelastungen durch … Weiterlesen

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Das Wort hat der Abgeordnete Richter: Gegen Mißhandlungen von Lehrern in der Armee

Deutscher Reichstag, 13. Januar 1890 [Präsident:] Das Wort gebe ich dem Herrn Abgeordneten Richter. Abgeordneter Richter: Meine Herren, der größere Theil der Erhöhung des Ordinariums des Militäretats ist eine Folge des Gesetzes über die Friedenspräsenzstärke, und ebenso sind andere Erhöhungen … Weiterlesen

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Hintergrund: Kartellparteien

Eugen Richter: ABC-Buch für freisinnige Wähler, 5. Auflage, 1889, Seite 126-127. Kartellparteien. Unter Kartellparteien sind im Reichstage und im preußischen Abgeordnetenhause die konservative, die freikonservative und die nationalliberale Partei zu verstehen. Der Name rührt daher, weil bei der Auflösung des … Weiterlesen

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