Archiv der Kategorie: 1892

4. Berufswahl (Jugenderinnerungen von Eugen Richter)

4. Berufswahl. Auch über die allgemeinen politischen Verhältnisse waren wir im Elternhause an dieselbe freimütige Betrachtungsweise gewöhnt, wie sie meinem Vater in seinen Schriften über Fragen seines Berufes eigen war.      Mein erwachendes Interesse für öffentliche Dinge fiel zusammen mit … Weiterlesen

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3. Mein Vater (Jugenderinnerungen von Eugen Richter)

3. Mein Vater.  Mein Vater war Militärarzt, mein Großvater gleichfalls. Weder mein Bruder noch ich verspürten indes jemals Neigung, uns dem ärztlichen Berufe zu widmen. Aber in der politischen Denkweise und in dem Interesse für öffentliche Angelegenheiten hat zwischen dem … Weiterlesen

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2. Sprechübungen (Jugenderinnerungen von Eugen Richter)

2. Sprechübungen.   Wie man sich doch in der Beurteilung junger Leute täuschen kann! Der spätere Feldprobst Thielen, zu meiner Gymnasialzeit Militäroberprediger und zugleich Schloßprediger in Koblenz, drang auf das lebhafteste in meine Eltern ein, mich für den geistlichen Beruf … Weiterlesen

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1. Gymnasium in Koblenz (Jugenderinnerungen von Eugen Richter)

Vorbemerkung. Hiermit beginnen wir die Wiederveröffentlichung der „Jugenderinnerungen“ von Eugen Richter aus dem Jahre 1892. Zahlen in eckigen Klammern geben die Seiten in der Originalausgabe an. Bisher sind folgende Kapitel verfügbar: Gymnasium in Koblenz Sprechübungen Mein Vater Berufswahl  Aus der … Weiterlesen

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Genossen schaffen keine Genossenschaften

Bericht der Freisinnigen Zeitung vom 1. Juli 1892: Schwarze Wäsche wurde in einer auf Dienstag Nachmittag einberufenen Versammlung zur Besprechung der Mißstände in der sozialdemokratischen Berliner Genossenschaftsbäckerei gewaschen. Der Vorsitzende der Genossenschaftsbäckerei, Herr Casper, wollte vor Beginn der Beratung einen … Weiterlesen

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Zurück zum preußischen Polizeistaat

Die reaktionäre Wende Bismarcks seit den 1870ern erfaßt alle Bereiche: Der Freihandel und die Gewerbefreiheit werden zurückgedreht, ja sogar versucht, die Freizügigkeit wieder zu begrenzen. Die Rechte des Parlaments und die Gleichberechtigung der Religionsgemeinschaften stehen unter Beschuß. Immer neue Steuern und … Weiterlesen

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Der portugiesische Staatsbankerott – Freisinnige Zeitung, 17. Juni 1892

Die Schroffheit, mit welcher die portugiesische Staatsregierung sich jetzt den Staatsgläubigern gegenüber ihrer Verpflichtungen zu entledigen sucht, steht trotz alledem, was man mit bankerotten Staaten bisher schon erlebt hat, ohne Gleichen da. Eine größere Anzahl auch von kleineren und mittleren … Weiterlesen

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Nieder mit den Antisemiten!

Freisinnige Zeitung, 1. Juni 1892 Dem elenden Treiben Ahlwardt’s, einer Schmach für Deutschland, ist durch die amtlichen Erklärungen des Kriegsministers im Reichsanzeiger endlich der letzte Boden entzogen worden. Wären die Erklärungen, daß „die Loewe’schen Gewehre allen Anforderungen entsprechen, die an … Weiterlesen

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Bücher von Eugen Richter wieder erhältlich

Das Eugen-Richter-Institut hat verschiedene, nur schwer erhältliche Werke von Eugen Richter bei EOD digitalisieren lassen. Diese sind nun beispielsweise über Amazon zu beziehen. Wir werden die Bücher in der kommenden Zeit schrittweise vorstellen: Die Fortschrittspartei und die Sozial-Demokratie, 1877 Selbstverwaltung … Weiterlesen

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Räuber der Ehre (II) – Freisinnige Zeitung, 7. Mai 1892

[Fortsetzung von „Räuber der Ehre (I), Freisinnige Zeitung, 6. Mai 1892“.] Man begreift psychologisch nicht, wie die Verirrung einzelner Menschen so weit gehen kann, Räuber und Spitzbuben von lasterhaftem Lebenswandel, welche mit besonderer Frechheit und Dreistigkeit Uebelthaten aller Art verüben, … Weiterlesen

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Räuber der Ehre (I) – Freisinnige Zeitung, 6. Mai 1892

Vor zwei Jahren etwa war die europäische Presse angefüllt mit Berichten über die Unsicherheit in den Balkanländern aus Anlaß des Ueberfalls eines Eisenbahnzuges und der Fortschleppung der Reisenden zur Gelderpressung durch eine Räuberbande. Man schalt auf türkische Zustände, welche einen … Weiterlesen

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Nachlese zur Maifeier 1892 – nur wenige Bombenanschläge

Die sozialdemokratische Maifeier, die schon im vorigen Jahre wenig imposant verlief, ist in diesem Jahre, wie aus den vorliegenden Berichten hervorgeht, ziemlich kläglich ins Wasser gefallen. Teilweise mag an diesem Umstande die Ungunst des Wetters — in Deutschland und vielfach … Weiterlesen

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Die Freisinnige Zeitung zur Maifeier 1892

Ueber die Maifeier zu Ehren des achtstündigen Arbeitstages bramarbasirt die sozialdemokratische Presse um so mehr, je weniger die außerhalb der beteiligten Kreise stehenden Bevölkerungsklassen sich durch diese Maifeier erregt zeigen. Warum sollten sie auch? Der Wunsch nach einem achtstündigen Arbeitstag … Weiterlesen

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