Archiv der Kategorie: 1900er

Aus dem Töfftöff

Julius Stettenheim, 1904 Die Pferde werden, wie mancher denkt, Allmählich vom Automobil verdrängt, Indes das Automobil uns lehrt, Verdrängen wird nichts das Steckenpferd. — Hinweis Bei Libera Media gibt es kommentierte Neuauflagen der Werke von Julius Stettenheim, dem Macher hinter … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1904, Julius Stettenheim, Lyrik, Satire, Verkehr | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Tag aus dem Nabobleben

von Julius Stettenheim, 1900 Im Lichte des „Vorwärts“ biographiert. — Ich wachte ungewöhnlich früh auf. In meiner Wohnung verkündeten fünfzehn Uhren die neunte Morgenstunde, und ich konnte nicht wieder einschlafen. Ich berührte also die elektrische Klingel, um dem herbeistürzenden Diener … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1900, Julius Stettenheim, Satire, Sozialdemokratie | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Roman in drei Strophen

von Julius Stettenheim, 1900 Er war nicht allzusehr gesellig, Sie schön und reich. Von irgend wem Ward er auf einem Ball zufällig Ihr vorgestellt „Sehr angenehm.“ Sie unterhielten sich romantisch, Dann tanzten sie, sie ungestüm Und höchst graziös, er dilettantisch, … Weiterlesen

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Der Ritualmord

von Julius Stettenheim, 1900 Herr Heftig bekümmerte sich wenig um seine Familie. Fast gar nicht. Es that ihm manchmal leid, daß er sein Hauswesen so mangelhaft regierte, aber er tröstete sich in solchen Fällen damit, daß ein innerer Drang ihn … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1900, Antisemitismus, Satire | Hinterlasse einen Kommentar

Christentum und Politik

Jorge Arprin hat wieder einen sehr lesenswerten Artikel auf seinem Blog: Kapitalismus, Sozialismus und Christentum. Hier ein Zitat von Eugen Richter dazu. Es stammt aus seinem Politischen ABC-Buch, 9. Auflage von 1898, und steht dort auf Seite 80: Christentum. Seit 1881 ist … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1898, 1900, ABC-Buch, Eugen Richter, Kaiser Wilhelm II., Religion | Hinterlasse einen Kommentar

Der Abgeordnete Richter hat das Wort: Gegen die „Hunnenrede“ von Kaiser Wilhelm II.

Am 27. Juli 1900 hielt Kaiser Wilhelm II. seine berüchtigte „Hunnenrede“ in Bremerhaven, als er die Truppen verabschiedete, die nach China eingeschifft wurden. Dort sollten sie zusammen mit den Truppen anderer Mächte (Rußland, Frankreich, Großbritannien, den USA) den Boxeraufstand niederschlagen. … Weiterlesen

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