Archiv der Kategorie: Kaiser Wilhelm I.

Ankündigung eines Ministerwechsels

Die Presse (Wien), 17. März 1863 Berlin, 13. März. [Orig.-Corr.] (Ankündigung eines Ministerwechsels.) Es ist, wie die Dinge momentan liegen. nicht ganz unmöglich, daß es dem combinirten Einfluß der Königin und des Kronprinzen gelingt, das Ministerium Bismarck zu beseitigen. Für … Weiterlesen

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Die neue preußische Baumwolle

Hamburger Wespen, Nr. 11, 1863 Wenn Einer das Murren des Volks nicht hören soll. — Anmerkung Bismarck verstopft dem preußischen König Wilhelm (dem späteren Kaiser Wilhelm I.) die Ohren mit Zustimmungs- und Loyalitätsadressen. Dabei handelt es sich um bestellte Huldigungen … Weiterlesen

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Eröffnung des Preußischen Landtags

Die Presse (Wien), 15. Januar 1863 Berlin, 14. Jänner. Der Landtag wurde heute durch den Minister-Präsidenten eröffnet. Die Regierung begrüßt den Landtag mit dem lebhaften Wunsche, daß es gelingen möge, über die im vorigen Jahre ungelöst gebliebenen Fragen eine dauernde … Weiterlesen

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Preußische Zustände

Die Presse (Wien), 5. Januar 1863 (Von unseren Berliner Correspondenten.) In den Ressorts der Minister ist bis heute keine andere Vorlage für das Abgeordnetenhaus fertig, als das Budget für 1863. Daraus will man schließen, daß die Klippe angedeutet ist, an … Weiterlesen

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Keine Pässe, keine Visa – welches Land macht denn sowas?

Ein kleines Ratespiel. Das Land, um das es geht, hat ein Gesetz erlassen. Der erste Paragraph des Gesetzes sichert jedem Bürger zu, daß er weder beim Verlassen noch bei der Wiedereinreise und natürlich erst recht nicht beim Reisen innerhalb des … Weiterlesen

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Kaiserin Augusta †

Von Rußland ausgehend fegt ab Oktober 1889 eine Grippepandemie rund um die Welt. Der Erreger ist das Virus Influenza A Subtyp H3N8, das ursprünglich für eine Erkrankung bei Pferden verantwortlich war. Aufgrund der mittlerweile schnellen Verkehrsverbindungen benötigt das Virus nur … Weiterlesen

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Eine Decembernacht Muckenich’s

Berliner Wespen, 6. Dezember 1878 In der jüngsten Nacht. Die letzten Flammen der Illumination verlöschen. Die Straßen werden stiller. Muckenich kommt aus einem Keller in der Königgrätzer Straße und schwankt auf den Potsdamer Platz. Hier bleibt er stehen und erzählt, … Weiterlesen

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Die Berliner Wespen teilen nach beiden Seiten aus

Berliner Wespen, 20. September 1878 In conservativen Kreisen denkt man ernstlich daran, durch eine Erweiterung der in der Geschäftsordnung bisher vorgesehenen Strafmittel dem Präsidenten des Reichstages die Macht einzuräumen, das Gebahren eines Abgeordneten, der während eines Hochs auf den Kaiser … Weiterlesen

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Physiognomische Studien

Hamburger Wespen, 6. November 1863 Die Kammer wäre also glücklich nach Hause geschickt! Eine kapitale Idee diese Preß-Ordonnanzen! Dieser Bismarck ist ein Engel! Wie er die Kerls zusammenreitet! Virchow gewählt! Schulze-Delitzsch gewählt! Bockum-Dolffs gewählt! Waldeck gewählt! Temme gewählt! Jacoby gewählt!! … Weiterlesen

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Bilder aus der Denunziantenzeit

Berliner Wespen, 21. Juni 1878 Zur Warnung gezeichnet und öffentlich ausgestellt. Auf der Straße. Erster Bürger. Ich bin außer mir. Sieh Dir bloß mal die Bilder an, die mir eben der Photograph geliefert hat! Zweiter (sieht sie an.) Schlecht getroffen. … Weiterlesen

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Europäischer Polizeibericht der Berliner Wespen

Berliner Wespen, 21. Juni 1878 Mehrere Criminalbeamte nahmen vor einigen Tagen eine Haussuchung vor, um eines zu finden, in welchem sie noch nicht gesucht hatten. — Ein ungeheures Feuer entstand in Deutschland in der Verfolgung der Socialdemokratie. Leider hat sich … Weiterlesen

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Um die Zeit zu vertreiben

Berliner Wespen, 14. Juni 1878  Dreht Euch nicht um, der Plumpsack geht ‚rum! — Erläuterung Bismarck trägt 1878 Vollbart. Er ist in der Karikatur aber an den drei Haaren auf seiner Glatze zu erkennen, die diesmal sogar durch seine Mütze … Weiterlesen

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In trüben Tagen

Berliner Wespen, 7. Juni 1878 Ich bin’s, die Zeit, die Alles umgestaltet, Die alles Leben auf der Erd‘ entfaltet, Sowie vergehn macht; die in Menschenbrust Den ew’gen Wechsel schafft von Schmerz und Lust. Und je nachdem beschaffen sind die Dinge, … Weiterlesen

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Die Auflösung des Reichstags

[Eugen Richter: Im Alten Reichstag, Band 2, 1896, Seite 66-67.] Am 4. Juni wurde dem Kronprinzen, welcher aus England zurückgekehrt war, auf unbestimmte Zeit die Stellvertretung des Kaisers und Königs übertragen. Unmittelbar darauf fand unter dem Vorsitz des Kronprinzen der … Weiterlesen

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Das zweite Attentat

[Eugen Richter: Im Alten Reichstag, Band 2, 1896, Seite 64-66.] Die ganze politische Situation erfuhr eine Veränderung mit dem zweiten Attentat, welches neun Tage nach Reichstagsschluß am 2. Juni 1878 Nobiling verübte. Auch Nobiling, welcher akademisch gebildet war, hegte sozialistische … Weiterlesen

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Das Taubenschießen

Berliner Wespen, 24. Mai 1878 Wir schließen uns hiermit der lebhaften Agitation gegen das Taubenschießen an, gegen eine noble Passion also, welche nutzlos und grausam zugleich ist. [Die Tauben tragen die Aufschriften „Vereins-Recht“ und „Press-Freiheit“] — Hintergrund Nach dem Attentat … Weiterlesen

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Epilog

Berliner Wespen, 17. Mai 1878 Die That geschah! Und lang noch wird sie bang Der Menschen Seelen schreckensvoll durchschauern, Wohin die unerhörte Kunde drang, Erfüllt die Herzen sie mit Zorn und Trauern, Doch wird die Freude, daß die That mißlang, … Weiterlesen

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Die paradiesischen Zustände Preußens

Julius Stettenheim, 1831 in Hamburg geboren, gründete 1862 in seiner Vaterstadt das Satireblatt „Hamburger Wespen“. Als Teilnehmer an der Revolution und Demokrat war er nicht gut auf Preußen zu sprechen. So konnte er nicht aus Hamburg hinaus, denn nur hier … Weiterlesen

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