Monatsarchive: März 2014

Wieviel Stimmen sind abgegeben?

Der Reichsfreund, 27. Februar 1890 Nach amtlicher Uebersicht sind abgegeben 7 031 460 Stimmen. — Die Hälfte davon sind 3 515 730. Die Kartellparteien erhielten nur 2 546 694 Stimmen — 919 646 Kons., 457 986 Freikons., 1 169 112 … Weiterlesen

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Links der Woche

Aktuelle Links gibt es fortlaufend auf unserer Facebook-Seite. Hier eine Auswahl der aus unserer Sicht interessantesten (fett die engere Auswahl): Jorge Arprin bei arprin: Es werde Licht! Jesse Walker bei Reason: Tell Me, Comrade, When Did Russia Go Bad? SWR: … Weiterlesen

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Zur Kanzlerkrisis

Der Reichsfreund, 27. Februar 1890 Seit dem 21. Februar beschäftigt sich die politische Presse nur noch mit dem Ausfall der Wahlen — oder mit dem zukünftigen Reichstage. Die „Nationalzeitung“, die statt in Sack und Asche zu trauern, daß alle ihre … Weiterlesen

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Im Klub der Vertieften

von Alexander Moszkowski, 1912 Baron Mucki: Ja, ’s is so! Das Familienleben geht mir über alles! Familienleben is überhaupt die Hauptsache! Fragen Sie nur den Oldenburg-Januschau. Herrjott, is schon wieder drei Uhr früh! ich meine: erst drei Uhr früh. Das … Weiterlesen

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„Der Sozialdemokrat ist nur ein Symptom, der Freisinnige ist die Ursache unserer sozialen Krankheit.“

Berliner Gerichtszeitung, 27. Februar 1890 Von Nah und Fern. — Nach der amtlichen Feststellung des Wahlergebnisses sind am 20. Februar gewählt worden 21 Freisinnige, 16 Nationalliberale, 54 Konservative, 89 Centrumsmänner, 14 Freiconservative, 20 Sozialdemokraten, 2 Elsässer, 2 Welfen, 1 Däne, … Weiterlesen

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Als die deutsche Masseneinwanderung Amerika bedrohte

Von Benjamin Franklin stammt das schöne Wort: „Bier ist der Beweis, daß Gott uns liebt und will, daß wir glücklich sind.“ Man könnte von daher meinen, daß der Gründervater sich über den Zuzug von Deutschen und die Belebung der amerikanischen … Weiterlesen

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Deutsche freisinnige Partei!

Der Reichsfreund, 27. Februar 1890 Parteigenossen! 21 freisinnige Abgeordnete sind gewählt und noch 60 freisinnige Kandidaten befinden sich in Stichwahl. Es ist hiernach begründete Aussicht vorhanden, die freisinnige Partei im Reichstage zu verdoppeln, wenn überall bei den Stichwahlen kräftig vorgegangen … Weiterlesen

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Links der Woche

Aufgrund von privaten Entwicklungen haben sich die “Links der Woche” etwas verschoben. Wir ziehen das langsam wieder grade. Aktuelle Links gibt es fortlaufend auf unserer Facebook-Seite. Hier eine Auswahl der aus unserer Sicht interessantesten (fett die engere Auswahl): Daniel Bier … Weiterlesen

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Auswanderungsschwindel

Berliner Gerichtszeitung, 25. Februar 1890 — Auswanderungsschwindel. Aus Hinterpommern schreibt man über die dort betriebene Auswanderungsagitation der „Nordd. Allg. Ztg.“: Die Leute brechen ohne weiteres ihre Kontrakte und halten sich dazu sogar für berechtigt. Man hat ihnen vorerzählt, daß der … Weiterlesen

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Im Zweifel für offene Grenzen

Man kann offene Grenzen vertreten als ein unbedingtes Prinzip: In jedem Fall und unter allen Umständen sollten Grenzen offen sein. Wer das tut, hat den Vorteil, daß er sich niemals um den einzelnen Fall und seine Umstände kümmern muß, sondern … Weiterlesen

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Die Reichstagswahlen

Neue Freie Presse, Wien, 23. Februar 1890 Berlin, 20. Februar. [Orig.-Corr.] (Die Reichstagswahlen.) Die Voraussage, daß die Wahlen schwere Verluste der Cartellparteien zu Gunsten der Freisinnigen, mehr aber noch zu Gunsten der Social-Demokraten ergeben würden, hat ihre Bewahrheitung gefunden. Nur, … Weiterlesen

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Rosemarie Nitribitt: Recherchen und Theorien

Im Jahr 1957 erschütterte ein Skandal die junge westdeutsche Republik: der Mord an Rosemarie Nitribitt in Frankfurt am Main. Wie sich herausstellte, hatte die Edelprostituierte in Beziehung zu einer Reihe hochstehender Persönlichkeiten gestanden und mit ihrer zielstrebigen Arbeit ein kleines … Weiterlesen

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Eine Theaterprobe

von Alexander Moszkowski, 1912 Der Regisseur: Den dritten Akt, wenn’s gefällig ist! Herr Kloßmann, beginnen Sie! — Schauspieler Kloßmann: Mrrr — klungs — äff — hm — hm — rxl — schnuff. — Der Regisseur: So war’s ziemlich gut; nur … Weiterlesen

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Die deutschen Reichstagswahlen

Neue Freie Presse, Wien, 21. Februar 1890 (Telegramme der „Neuen Freien Presse“.) Berlin, 20. Februar. Die Reichstagswahlen vollzogen sich heute sehr ruhig, ohne besonders hervortretende äußere Erscheinungen. Allgemein bemerkt wurde das gänzliche Fehlen des christlich-socialen und antisemitischen Elements, wodurch die … Weiterlesen

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Bild des Monats – März 2014

Das Bild stammt von Alexandra Kankeleit. Wir bedanken uns für die freundliche Genehmigung, und schöne Grüße nach Berlin und Frankfurt/Oder aus Frankfurt am Main. Vorheriges Bild

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18. März – der unbekannte Feiertag

Aus Wikipedia, besonders der deutschen, würde man es bestimmt nicht erfahren. Hier hat man sich große Mühe gegeben, die unbedeutendsten Ereignisse der letzten tausend Jahre herauszufiltern, als da wären: 1314 – Jacques de Molay, der letzte Großmeister des zwei Jahre zuvor aufgelösten … Weiterlesen

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Links der Woche

Aufgrund von privaten Entwicklungen haben sich die “Links der Woche” etwas verschoben. Wir ziehen das langsam wieder grade. Aktuelle Links gibt es fortlaufend auf unserer Facebook-Seite. Hier eine Auswahl der aus unserer Sicht interessantesten (fett die engere Auswahl): Alex Tabarrok … Weiterlesen

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Tear Down This Wall!

[Gastbeitrag von Acton’s Heir, Erstveröffentlichung bei antibürokratieteam.] Migration ist vielleicht das entscheidende Thema des 21. Jahrhunderts. Offene Grenzen sind aus pragmatischer wie aus moralischer Sicht ein wünschenswertes Endziel. Die Initiative „Offene Grenzen“ will daran mitwirken, Aufmerksamkeit auf dieses Ziel zu … Weiterlesen

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„Offene Grenzen“ ist online!

Wie hier schon angekündigt, ist heute am internationalen Open Borders Day eine neue deutschsprachige Website ausgerollt worden: „Offene Grenzen“, die von der Website „Open Borders: The Case“ inspiriert ist. Es geht darum, wie der Name bereits besagt, das Thema offener … Weiterlesen

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Telephon-Reform

von Alexander Moszkowski, 1912 (Ein Gespräch am Apparat) Der Teilnehmer: Bitte 3333. Das Fräulein im Amt: Wie? Der Teilnehmer: Dreiunddreißig — dreiunddreißig. Das Fräulein: Mit dieser Nummer soll ich Sie verbinden? Teilnehmer: Na ja, selbstverständlich. Fräulein: Es ist nichts selbstverständlich … Weiterlesen

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